Mein Schweizer Militär Dienst
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Vom Jahr 1996 bis 2000 absolvierte ich den militärischen Jungschützenkurs mit dem Sturmgewehr 90 (SIG550) der Schweizer Armee. Ich hatte den Traum ein Panzergrenadier zu werden. Der Offizier der die Aushebung machte sagte mir er könne mich schon zu den Panzergrenadieren einteilen aber ich sei vermutlich nur dass Schlusslicht. Ich wurde am 22. Oktober 1998 mit einer Sporttestpunkteanzahl von 302 (Mindestpunkteanzahl für Grenadiere 320) als Territorial Füsilier eingeteilt. Ich bekomme wegen meines linken schrägen Nasenflügels nur etwa 60 % Luft durch das linke Nasenloch und kam im Rennen nicht so weit. Aber bei den anderen Disziplinen war ich zum Teil besser als der Durchschnitt. Die Aushebung war in Emmenbrücke in Luzern. Zwischen der Aushebung und der Rekrutenschule hatte ich leider zuviel Weider Mega Mass 2000 gegessen und deshalb war ich in der Rekrutenschule leicht zu fett. Weider Mega Mass 2000 ist ideal wenn man Muskelmasse während des Bodybuilding Trainings, aufbauen möchte. Aber wenn man zuviel davon nimmt wird man fett. Ich hatte im Jahr 2000 in Airolo im Kanton Tessin in der Schweiz eine 15 Wochen Rekrutenschule als Territorial Füsilier geleistet. Danach leistete ich Wiederholungskurse in Andermatt, Göschenen, Walenstadt, Dallenwil und Genf. Neben der Ausbildung am Sturmgewehr 90 wurde ich auch an der Handgranate 85 und an der Panzerfaust ausgebildet. Diensttage 200. Ich schiesse gerne und hatte schon als Teenager selber Waffen gekauft. Ich hatte eine Daisy 880 4,5 mm (Weihnachtsgeschenk 1995, mein Bruder Martin auch), Gamo PR15 (4,5 mm, Ferienjob), Crossman Colt Python (4,5 mm, 6 Zoll Lauf, Co2, Weihnachtsgeschenk), RWS Dynamite Nobel 225 (4,5 mm, Co2, mit Lehrlingslohn), markenlose Knicklaufluftpistole von Italien (gelbe Fingerhutgummizapfen 6 mm aber der Lauf war gezogen und 5,5 mm, mit Taschengeld), Heckler & Koch MP5 (vollautomatische elektro Softair 6 mm, mit Lehrlingslohn), Beretta FS93 (vollautomatische Softair Greengas 6 mm mit klappbarem Griff am Abzugsbügel, mit Lehrlingslohn), Walther PPK (Schreckschuss, mit Taschengeld in Italien), Röhm RG3 (Schreckschuss 6 mm, Geschenk meines Vaters), Beretta FS92 (Schreckschuss 8 mm, mit Lehrlingslohn in San Marino Italien gekauft), M1 Garand (.30-06, mit Lehrlingslohn und Weihnachtsgeschenk Anteil meiner Eltern), M1 Carbine (.30 Carbine, mit Lehrlingslohn), Winchester 1300 Defender (12,7 mm, mit Lehrlingslohn), Surmgewehr 57 (7,61 mm Swiss Ordonance, Lohn), 1911 Schweizer Karabiner (7,61 mm, Geschenk meines Vaters), Chinesische Kopie der Sig Sauer P226 (9mm, Lohn, hatte ich nur etwa 1,5 Monate und tauschte sie zum Neupreis plus 699 Sfr gegen eine originale P226), originale Sig Sauer P226 (9mm, Lohn), von 1996 bis 2000 Sturmgewehr SIG550 (.223, Schweizer Armee Eigentum), von 2000 bis 2006 zweites Sturmgewehr SIG550 (.223, Schweizer Armee Eigentum). Alle diese Waffen habe ich heute nicht mehr. Damals in den 90er hatte ich etwa mit 16 Jahren etwa drei kleine Vögel mit dem Luftgewehr erschossen. Heute als Erwachsener tut mir das Leid. Ich bin grundsätzlich dagegen dass man Tiere zum Spass erschiesst. Nur wenn ein Mensch auch wirklich keine Möglichkeit hat Essen zu kaufen, darf ein Mensch jagen. Ich frage mich sehr warum es so viele Menschen auf der Welt gibt die aus Spass Eichhörnchen, Murmeltiere oder Hasen erschiessen wollen.




